Die Pflegeversicherung: Wer nicht vorsorgt muss im Alter bangen

Wer bei der Pflegeversicherung nicht privat vorsorgt, muss im Pflegefall mit Versorgungslücken rechnen. Ein Vergleich privater Pflegeversicherungen sorgt für mehr Sicherheit.

Die Zeiten in denen sich die Menschen auf die gesetzliche Pflegeversicherung verlassen konnten sind augenscheinlich vorbei. Wer im Alter und im Falle der Pflegebedürftigkeit ein freies und selbstbestimmtes Leben führen möchte, kommt nicht mehr um den Abschluss einer privaten Pflegetagegeldversicherung umhin. Doch eine aktuelle Studie der Rating-Agentur Franke und Bornberg hat ergeben, dass es bei den Policen und den Leistungen deutliche Unterschiede zwischen den einzelnen Versicherungen gibt. Eine private Pflegeversicherung sollte dementsprechend mit Bedacht gewählt werden. Nicht für das eigene Alter vorzusorgen, kann sich im schlimmsten Fall deutlich rächen.

Die gesetzliche Pflegeversicherung ist nicht ausreichend

Immer noch gibt es viele Menschen - eine Studie der Techniker Krankenkasse spricht hier von annähernd einem Drittel der Versicherten - welche sich nicht privat für den Pflegefall versichern und nicht vorhaben sich umfassend durch eine Pflegetagegeldversicherung abzusichern. Ein riskantes Verhalten, wenn man bedenkt, welche Kosten im Pflegefall zu bewältigen sind und welch geringer Teil nur noch von der gesetzlichen Pflegeversicherung abgedeckt wird. Ein solches Verhalten mag zunächst sinnvoll erscheinen, vor allem wenn die eigenen Finanzen stark strapaziert sind und andere Versicherungsleistungen zunächst sinnvoller erscheinen, doch ein vollkommener Verzicht auf eine zusätzliche Absicherung kann im Schadensfall schnell zu Problemen führen.

Private Vorsorge schließt die wichtigsten Lücken

Betrachtet man nur einmal die nackten Zahlen der letzten Jahre, so hat sich die Zahl der Pflegebedürftigen deutlich erhöht. Allein zwischen den Jahren 2013 und 2015 stieg die Zahl der pflegebedürftigen Personen um satte neun Prozent an. Betrachtet man zusätzlich die Überalterung der Gesellschaft und die damit verbundenen Probleme in der Wertschöpfung, so ist es nicht verwunderlich, dass die staatliche Pflegeversicherung bei weitem nicht mehr alle Leistungen abdecken kann. Ohne eine private Pflegeversicherung können somit wichtige Leistungen im Alter beziehungsweise bei der Pflegebedürftigkeit nicht mehr erbracht werden. Angefangen bei der häuslichen Pflege bis zu Leistungen in den verschiedenen Pflegeeinrichtungen.

Unterschiedliche Schwerpunkte bei verschiedenen Versicherungen

Wer sich für eine private Pflegetagegeldversicherung entscheidet, kann im Idealfall diese Versorgungslücke in der staatlichen Pflegeversicherung schließen. Doch zeigt die oben zitierte Studie von Franke und Bornberg, dass es auch bei der privaten Pflegeversicherung deutliche Unterschiede gibt, welche von den Kunden allerdings nur selten beachtet werden. Denn jede Versicherung gibt in ihren Policen unterschiedliche Zahlungsmodalitäten und Zahlungshöhen an, welche bei verschiedenen Pflegegraden gewährt werden. In der Studie wurden beispielsweise feste Rahmenbedingungen vereinbart. So sollten die Versicherten bei Pflegegrad 5 eine monatliche Versicherungssumme von 1.500 Euro oder 50 Euro täglich von der Pflegetagegeldversicherung ausgezahlt bekommen. Einige Anbieter zahlten deutlich weniger als die eigentlich vereinbarte Summe im Pflegefall aus, andere leisteten bereits bei niedrigen Pflegegraden deutlich höhere Zahlungen. Auch bei den Beitragszahlungen wichen die verschiedenen Versicherungen und Policen deutlich voneinander ab.

Die eigenen Präferenzen sind ein wichtiges Entscheidungskriterium

Wer sich für eine private Pflegeversicherung entscheidet, sollte also die wichtigsten Punkte der unterschiedlichen Policen miteinander vergleichen. Denn nicht nur der monatlich zu zahlende Betrag spielt eine wichtige Rolle, sondern auch die jeweiligen Leistungen bei den unterschiedlichen Pflegegraden sollte bedacht werden. Dementsprechend müssen die eigenen Präferenzen bei der Entscheidung ebenfalls mit einfließen und die Schwerpunkte klar definieren.

Nicht vorsorgen heißt im schlimmsten Fall auf Leistungen verzichten zu müssen

Obwohl es solche Unterschiede gibt, sollte niemand auf eine private Pflegeversicherung verzichten. Denn ein Pflegefall tritt schneller ein, als man es sich wünschen würde. Wer über eine gute und passende Pflegetagegeldversicherung verfügt, kann sich auf deren Zahlungen und somit auf eine umfassende Pflege im Schadensfall freuen.

Wer frühzeitig vorsorgt profitiert im Schadensfall deutlich

Wer sich umfassende Gedanken zum Thema Pflegeversicherung und Pflegetagegeldversicherung macht, sollte die eigene Situation und die eigenen Schwerpunkte individuell bedenken. Anhand der eigenen Präferenzen kann die passende private Pflegeversicherung optimal ausgewählt werden. Durch den Tarifvergleich über den Online-Rechner können Sie Ihre bisher abgeschlossene Pflegeversicherung mit den Angeboten alternativer Anbieter vergleichen oder sich über eine passende private Pflegeversicherung und deren Konditionen informieren. Warten Sie nicht lange ab, sondern sorgen Sie für den Pflegefall frühzeitig vor. Je früher eine solche private Pflegeversicherung abgeschlossen wird, umso größer die Leistungen und umso geringer die monatlich von Ihnen zu leistende Deckungssumme.

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