Worauf kommt es bei einer Pflegeversicherung an?

Es gibt verschiedene Pflegezusatzversicherungen, die Pflegetagegeldversicherung, die BAHR-Pflegeversicherung, Pflegerentenversicherung, Pflegekostenversicherung. Alle samt sind dazu da, um im Fall der Pflegebedürftigkeit finanzielle Lücken der gesetzlichen Pflegeversicherung zu schließen.

Rund 8 Mio. deutsche Bürger haben bereits eine Pflegezusatzversicherung. Die restlichen 74 Mio. Bundesbürger werden wohl auf die Hilfe Ihre Kinder zugreifen müssen. Denn die gesetzliche Pflegeversicherung zahlt nur eine Grundversorgung in den verschiedenen Pflegestufen. Für eine Pflege im Altersheim mit den immer steigenden Kosten kaum aufgefangen werden. Auch die private häusliche Pflege in den ersten zwei Pflegestufen ist auch nur ein kleiner Anteil für Material und Arbeitsaufwand enthalten, alles Weitere muss aus den eigenen Taschen bezahlt werden.

Empfehlung vom Verbrauchermagazin Stiftung Warentest

Obwohl die Pflegebedürftigkeit in den meisten Fällen aktuell von dem Alter von 70 Jahren auszugehen ist. Empfiehlt das Verbrauchermagazin Stiftung Warentest / Finanztest mit den Vorsorgemaßnahmen im Alter von 30 – 40 Jahren, durch private Zusatzversicherungen vorzusorgen.

Diese Empfehlung ist nicht willkürlich formuliert worden, da die meisten Pflegeversicherungen zur Antragsstellung Gesundheitsfragen stellen, diese entscheiden, ob ein Vertrag zustande kommt oder nicht. Antragssteller, die bereits Vorerkrankungen haben, werden nur sehr schwer bei irgendeiner Versicherung unterkommen. Auch die Beiträge für die Pflegezusatzversicherung richten sich nach dem Alter und Gesundheitsbefinden. Das heißt, Erwachsene mit 30 Jahren steigen bei der Pflegeversicherung mit günstigen 25 Euro Monatsbeitrag ein. Wiederum die ältere Generation mit 60 Jahren zahlen Monatsbeiträge von 120-150 Euro, sofern diese noch mit den verschiedenen Krankheitsbildern noch angenommen werden.

Pflegetagegeldversicherung und Pflegekostenversicherung

Es gibt zwei spezielle Arten von private Pflegezusatzversicherungen, die Tagegeldversicherung und die Pflegekostenversicherung. Bei der privaten Pflegetagegeldversicherung werden in den verschiedenen Pflegestufen feste Erstattungshohen in Tagessätzen vereinbart, diese dann bei Inanspruchnahme zur freien Verfügung ausgezahlt werden. Die Pflegekostenversicherung erstattet hingegen nur die nachweislichen Pflegekosten, die im Katalog der gesetzlichen Pflegeversicherung aufgelistet sind, und kann daher auch nicht selbst über das Budget verfügen.

Wie Sie ihren hohes Alter beschreiten wollen, hängt ganz von ihren Wünschen ab. Wenn Sie sich gerne Zuhause pflegen lassen wollen, eine Reinigungskraft anstellen wollen und für Ihren Hund eine Ausgehilfe hinzuziehen, spielt bei der Pflegetagegeldversicherung keine Rolle. Bei der Pflegekostenversicherung können Sie solche Freiheiten nicht nutzen, wenn Sie jedoch der Meinung sind, dass Sie nur die Pflege im Heim oder im Krankenhaus benötigen und sonst keine Ansprüche stellen wollen, kann die Pflegekostenversicherung das Richtige für Sie sein.

Pflegebedürftigen werden zuhause gepflegt

Als Hinweis für Sie, aktuell werden über 70 % der pflegebedürftigen Personen zuhause gepflegt. Dies wird durch die spärlichen-freien Plätze in den Pflegeheimen hervorgerufen, das heißt das Sie trotz Pflegebedürftigkeit, weder eine Aussicht haben auf eine schnelle Unterbringung im Pflegeheim haben und eine Leistung von der Versicherung erhalten.

Gerade in Pflegetagegeldversicherung ist nicht nur ein Schutz für das hohe Alter enthalten, sondern auch bei Unfällen, die jederzeit und zu jeder Altersstufe eintreten kann.

Die Gesundheitsfragen

Jede Versicherung hat spezielle auf ihr Konzept abgestimmte Gesundheitsfragen. Diese dienen dazu, um Risiken der Versicherungsnehmer des Tarifs einzugrenzen. Wer hierbei bei der Antragsstellung und beim Vertragsabschluss Falschaussagen bzw. Krankheiten verschweigt, kann das später zum Verlust des Schutzes führen, obwohl sie über Jahre hinweg, ihre Beiträge pünktlich gezahlt haben. Dieses Schreckensszenario wünscht man niemanden, daher ganz wichtig, stellen Sie sicher, dass alle Fragen richtig beantwortet wurden, zur Sicherheit fragen Sie bei Ihrem Arzt nochmals an.

Die passende Pflegeversicherung finden

Mittlerweile gibt es in allen Bereichen verschiedene Versicherungstarife, für einzelne Personen fast unüberschaubar. Hilfreich sind hier einige Pflegeversicherung Vergleichsportale, die helfen Ihnen schnell und übersichtlich den richtigen Tarif zu finden, einige von diesen Portalen bieten auch einen kostenfreien, telefonischen Service an, die alle Ihre Frage kompetent beantworten können.

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